|
"Die Natur, die wir auf dem Dach haben, ist dieses Stück Erde, das wir umgebracht haben dadurch, dass wir ein Haus dahingestellt haben.“ Friedensreich Hundertwasser Längere Lebensdauer der Dachhaut: Die Dachabdichtung hält länger, da sie vor UV-Strahlung, Temperaturdifferenzen, Hagelschlag und Krustenbildung geschützt wird. Die sommerlichen Höchsttemperaturen liegen bei einem Gründach um ca. 25°C, während ein traditionelles Flachdach Temperaturen über ca. 80°C erreichen kann. Regenwasserrückhalt: je nach Region und Gründach ergibt es einen Wasserrückhalt von ca. 30 – 99 % des Jahresniederschlags. Der natürliche Wasserhaushalt bleibt somit erhalten. Einsparung von Energiekosten: Die Dachbegrünung erfüllt Aufgaben einer Wärmedämmung im Winter bzw. Kühlung im Sommer. Dies führt zu einer Ersparnis der Klima- und Energiekosten. Ökologische Ausgleichsfläche: für Verbauungsmaßnahmen und Versigelung von Bodenflächen, Bereitstellung eines neuen Lebensraum für Fauna und Flora, Verbesserung des Arbeits- und Wohnumfeldes, Verbesserung des Stadt- und Landschaftsbildes. Verbesserung des Makro- und Mikroklimas durch Evaporations- und Transpirationsleistungen: Gründächer nehmen Regenwasser auf, speichern und verdunsten es. Durch diesen Vorgang wird die Luft feuchter und kühler. Bindung und Filterung von Staub und Luftschadstoffen: die Vegetationsschicht bindet in erheblichem Umfang den Staub- und Schadstoffanteil aus der Luft. Verminderung des Elektrosmog: wissenschaftliche Tests ergeben, daß eine Dachbegrünung vor den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlen schützt. Lärmminderung: das Gründach absorbiert Schallwellen und mindert ihre Ausbreitung. Nutzbare Freifläche: eventuell als Dachterrasse oder Dachgarten
|